‹Kantonsspital Graubünden. Sorgfalt, Werk, Wirkung. Staufer & Hasler Architekten›
Thomas Hasler, Regula Frei, Sören Davy (Herausgeberschaft) mit Texten von Axel Simon, Mathias Balzer
Nach beinahe 20 Jahren Planungs- und Bauzeit wurden im Herbst 2026 die neuen Erweiterungsbauten des Kantonsspitals Graubünden in Betrieb genommen. Die Monografie «Kantonsspital Graubünden. Sorgfalt, Werk, Wirkung» reflektiert den Bau des renommierten Schweizer Architekturbüros Staufer & Hasler als Zusammenwirken zahlreicher Menschen, Disziplinen und Entscheidungen. Im Mittelpunkt steht nicht das fertige Gebäude, sondern der Weg dorthin. Das Buch gewährt Einblicke in den Entwurfsprozess, die Planung und die Realisierung. Verschiedene Gespräche mit Beteiligten und Beobachtenden schärfen den Blick auf das Geplante, Gezeichnete und Gebaute und verorten das Haus als Teil des öffentlichen Lebens und des kollektiven Gedächtnisses der Stadt.
Für eine neue Materialität jenseits einfacher Gegensätze von Holz und Beton plädiert die Architektin Astrid Staufer. Im Gespräch zeigt die Professorin, warum die Zukunft des Bauens in „radikalen Symbionse“ lokaler, klimaschonender Materialien liegt.
Während Bauten aus einem einzigen dominierenden Material das Schönheitsideal der letzten Jahrzehnte prägten, wird sich das in Zukunft ändern: Jedes Material sollte genau das leisten, wofür es geschaffen ist. Entscheidend wird sein, unterschiedliche Materialien mit ihren spezifischen Eigenschaften in eine produktive Beziehung zu bringen. Ich nenne dies: radikale Symbiosen.
Herausgeberschaft: Thomas Hasler, Regula Frei, Sören Davy
Texte: Axel Simon, Mathias Balzer
Gestaltung: Urs Stuber
Deutsch
Inhalt: 152 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Format: 240 × 315 mm
Bindung: Softcover 2026
Edition Hochparterre
ISBN: 978-3-907488-09-6

